Vietnamesische Gerichte werden typischerweise extrem heiß und kurz gebraten, auf Pfannen mit offenem Feuer (Wok) zubereitet und sind oft nur oberflächlich geröstet und innerlich gegart. Gaskocher, aber auch angeblasene Holzkohlefeuer sind auch heute noch im ländlichen und städtischen Bereich die Regel. Hiermit lassen sich fast alle festen Speisen, darunter Nudeln, Gemüse, Obste und Fleischernes rösten, frittieren oder kurz anbraten. Elektrisch betriebene Kochstellen nach westlichem Standard haben sich in Vietnam als unattraktiv erwiesen, obgleich sie wirtschaftlich billiger und praktischer sind.

Daneben gibt es viele Arten von Nudelsuppen, die mit Gemüse, Fleischstücken, Fisch oder Eiern entweder als Imbiss, zum Frühstück oder als ganze Mahlzeit gegessen werden. Die Zutaten dieser Suppen werden oft erst kurz vor dem Verzehr mit dem wässrigen Sud versetzt, weshalb die servierte Suppe abwechslungsreich, bissfest und vielseitig auf den Tisch kommt.